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Berufsbild
Klempner sind gefragte Spezialisten für Dach und Wand in der Metalltechnik. Als Klempner geht’s hoch
hinaus: vom historischen Kirchturmdach bis zur hochmodernen Metallfassade. Jedes Gebäude bekommt das
passende Outfit. Mit Falz-, Kleb-, und Schweißtechniken werden Metalle, Verbundwerkstoffe oder
Kunststoffe für Dachdeckungen und Fassadenbekleidungen verarbeitet.
Bei der Dachentwässerung und evtl. angeschlossener Regenwassernutzungsanlage leistet er auch einen
Beitrag für den Umweltschutz. Er gilt als gefragter Spezialist bei Blitzschutzanlagen, Solaranlagen,
Abgasanlagen und bei der Herstellung und Installation von Kanälen für lufttechnische Anlagen.
Handwerkliches Geschick, Abwechslung, Kreativität und Vielseitigkeit prägen das Handwerk. Die
Ausbildung zum Klempner dauert 3,5 Jahre, wobei sich der einjährigen beruflichen Grundbildung eine
zweieinhalbjährige Fachbildung anschließt. Ein Teil der Ausbildung findet als überbetriebliche
Ausbildung statt, der Berufsschulunterricht wird in Blockform erteilt.
Es bestehen nach der Ausbildung Möglichkeiten der Weiterbildung zum Meister und zum Betriebswirt des
Handwerks. Wenn die schulischen und beruflichen Voraussetzungen erfüllt sind, ist die Weiterbildung
zum Techniker oder zum Ingenieur gegeben.
Besondere Aktivitäten
Berufsbezogene Besichtigungen im Rahmen von Tagesausflügen können bedingt durch die günstige Lage des
HSBK in Gelsenkirchen durchgeführt werden. Hersteller wie Rheinzink, VM-Zink, Kebu
und Rockwool sind in der näheren Umgebung ansässig und bieten einen für die meisten gänzlich
neuen Einblick in die Fertigungsprozesse.
Gleichzeitig bieten diese Firmen fachbezogene Schulungen an, die den Unterricht in idealer Weise mit
praktischen Beispielen abrunden. Referenten, die zu ganz bestimmten Fachthemen praxisorientiert
referieren, lassen sich stets gewinnen.
Ferner haben die Schüler in der Schule die Möglichkeit, Bauteile der Dachentwässerung zu planen und zu
fertigen. Da zwei Dachmodelle zur Verfügung stehen, können sie deren Ausbau als Projekte planen und
anschließend mit den in der Klempnertechnik vorhandenen Werkstoffen eindecken.
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