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Verdichter-Seminar 2008 vom 16. – 18. Juni 2008
bei der Firma Bock in Frickenhausen


K-M3 (Herr Scheuer), K-M4 (Herr Wieselmann) und Herr Spieß (Fa.Bock)

Montag, 16.6.2008
5.00 Uhr Fahrt vom HSBK (Gelsenkirchen) nach Frickenhausen
15.00 Uhr Gruppe 1 und Gruppe 2: Betriebsführung, theoretischer Teil (Fa. Bock)
18.30 Uhr Transfer zur Jugendherberge
Dienstag, 17.6.2008
8.00 Uhr Transfer zur Fa. Bock
Gruppe 1: Praktischer Teil (Fa. Bock)
Gruppe 2: Besichtigung des Mercedes-Benz Museum
17.00 Uhr Transfer zur Jugendherberge
Mittwoch, 18.6.2008
8.00 Uhr Transfer zur Fa. Bock
Gruppe 1: Besichtigung des Mercedes-Benz Museum
Gruppe 2: Praktischer Teil (Fa. Bock)
15.00 Uhr Rückfahrt nach Gelsenkirchen


Mercedes-Benz Museum, Foto: Elmar Scheuer


Fa. Bock, Verdichterseminar, Theorie, Foto: Elmar Scheuer


Fa. Bock, Verdichterseminar, Praxis, Foto: Elmar Scheuer

Tagesberichte



16.06.2008 Um 5.20 Uhr morgens ging es nach anfänglichen Startproblemen los Richtung Stuttgart. Nach guten 7 Stunden Fahrt und ein paar Staus weiter kamen wir dann an und wurden direkt durch den Schulungsleiter, Herrn Spieß, begrüßt. Der Begrüßung folgte ein Mittagessen, das in einer Pizzeria in der Umgebung stattfand.

Nachdem um 14:50 Uhr bei der Firma Bock die offizielle Begrüßung und das Gruppenfoto stattfanden, begann das Seminar über die Firmengeschichte und über Verdichtertechnik. Es ging los mit Daten über die Firma Bock:
  • Firmengründung 1932
  • Jahresumsatz: 55.000.000,00 €
  • 300 Mitarbeiter
  • Tochterunternehmen in Indien, Hangzhou (China) und Tschechien
und endete mit einem interessanten Vortrag über Verdichter. Hierbei bekamen wir einen groben Überblick über halbhermetische Hubkolbenverdichter, und uns wurden die „Schlüsselteile“ der Verdichter sowie auch Foto-Beispiele von extremen Schäden wie „Wasser in der Anlage“ gezeigt.

17.06.2008 Der Tag begann mit einem kräftigen Frühstück ab 6:30 Uhr. Um 8:00 Uhr startete unsere einstündige Fahrt nach Frickenhausen zur Firma Bock, bei der wir zu einer Firmenbesichtigung eingeladen wurden. Diese dauerte ungefähr 1,5 Stunden. Als erstes verteilte unser Gastgeber, Herr Spieß, Kopfhörer, damit man ihn während der Führung durch die Hallen besser verstehen konnte.
Die Führung begann mit einer Übersicht der Produktions- und Lagerhalle anhand eines Modells. Die einzelnen Bereiche waren unterteilt in:
  • Druckkammer
  • Zusammensetzung eines halbhermetischen Hubkolbenverdichters mit Erklärung der verschiedenen Arbeitsschritte
  • Prüfung mit Erklärung zu den Sicherheitsprüfungen
  • Lackiererei – Trockenzelle
  • Groß- und Kleinteilelager
  • Fräsen für die Bearbeitung der angelieferten Rohblöcke des Verdichters
  • Werkstatt zur Überprüfung und Instandsetzung der Verschleißteile der Fräsen, z.B. Bohrer
Um 11:00 Uhr gingen wir zum Nebengebäude, wo uns zu Übungszwecken fehlerhafte Verdichter bereitgestellt wurden. Verschiedene Fehler waren z.B.:
  • unterbrochene Spule
  • Ventilplatte defekt
  • verstopftes Sieb am Saugstutzen
Zum Schluss führten wir theoretische Fehleranalyse anhand von Beispielen durch:
  • Öltemperatur zu hoch
  • Ventilplatte defekt
  • Öl schäumt während des Betriebs auf.
Gegen 16:30 Uhr traten wir die Rückreise zum Gästehaus an.

18.06.2008 Nach dem Frühstück und dem Checkout in der Jugendherberge fuhren wir mit leichten Verspätungen um 8:20 Uhr los in Richtung Bock, um die zweite Gruppe dort abzuladen. Wir fuhren dann zum Mercedes-Benz-Museum, wo wir nach unserer Ankunft um 10:20 Uhr noch auf die Karten warten mussten, bevor die Führung losging. Die Führung begann im achten Stock, und man konnte dann langsam herunterlaufen und sich die ganzen Modelle anschauen sowie die Erklärungen dazu anhören.

Als wir um 11:50 Uhr die Werkstour machen wollten, hatten wir Zeitprobleme und ließen die Tour dann ausfallen. Nach dem Mittagessen fuhren wir mit dem Bus wieder zurück nach Bock und kamen dort um 14:40 Uhr an.

Die eigentliche Abfahrtszeit verschob sich um eine halbe Stunde auf 15:30 Uhr, aber wir kamen dennoch nach guten 7 Stunden Fahrt, aber zum Glück fast ohne Staus, in Gelsenkirchen um 23:00 Uhr an. Als wir unsere Koffer aus dem Bus gepackt hatten, liefen wir zum Haus Heege bzw. fuhren nach Hause.
Björn auf der Lanwer, Daniel Freese, Matthias Grewing