25 Jahre Hans-Schwier-Berufskolleg
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Das Hans-Schwier-Berufskolleg
von 1978 bis 2005

Pläne und Verträge

Mai 1978 - Die Landesregierung stimmt der Errichtung einer zentralen Berufsschule für Landesfachklassen in Gelsenkirchen zu.

September 1979 - Der Rat der Stadt Gelsenkirchen beschließt die Errichtung der Berufsschule für Landesfachklassen.

Februar 1980 - Zwischen dem Land NRW und der Stadt Gelsenkirchen wird der Vertrag über die Errichtung der Berufsschule für Landesfachklassen (BfL) geschlossen. Geplant ist ein Neubau.

Filialen und Modelle

01.08.1980 - Der Schulbetrieb unter Leitung von Herrn Dr. Eckhard Hoffmann beginnt mit rund zwanzig Schülern aus der Oberstufe der Kälteanlagenbauer. Die Oberstufenklasse der Pferdewirte ist der BfL organisatorisch angegliedert.
Insgesamt sind im Schuljahr 1980/81 140 Schüler aus diesen Berufen an der BfL, die vorerst in Räumen der Georg-Kerschensteiner Schule untergebracht ist.

Januar 1981 - Der erste (aber nicht der letzte) Umzug findet statt. Bezogen werden die Räume an der Horster Str.6 in Gelsenkirchen-Buer.

Mai 1981 - Der Kultusminister Hans Schwier besucht die BfL. Für den Neubau werden Raumprogramme erstellt, auf den Dienstweg gebracht, geprüft und überarbeitet.

August 1981 - Weitere Berufe (im Übrigen alle nützlich bei der Errichtung eines Neubaus) werden an der BfL aufgenommen: Parkettleger, Betonstein -und Terrazzohersteller, Betonfertigteilbauer und Steinmetze.
Die Zahlen klingen schon nach "richtiger" Schule: 370 Schüler im Blockunterricht und 12 Lehrer.

Mai 1982 - Der Regierungspräsident Münster genehmigt das Raumprogramm für das neue Schulgebäude auf dem Gelände an der Neidenburger Straße.

August 1982 - Die Vulkaniseure werden aufgenommen. Jetzt hat die BfL 600 Schüler und 21 Lehrer und man denkt an eine Verdoppelung der Schülerzahl.

Folgende Berufe sollen unterrichtet werden: Straßenbauer, Wärme, Kälteanlagenbauer, Schallschutzisolierer, Stuckateure, Modellbauer, Parkettleger, Schilder -und Lichtreklamehersteller, Rolladen- und Jalousiebauer, Hörgeräteakustiker, Kartografen, Orthopädiemechaniker, Vulkaniseure, Holzmechaniker, Kanalbauer, Rohrleitungsbauer, Baustoffprüfer, Feuerungs- und Schornsteinbauer, Trockenbaumonteure.
Einige davon kamen nicht, andere waren bei der Erstellung dieses Katalogs noch nicht geboren (z.B. Ver- und Entsorger).
Eine "Filiale" mit sieben Räumen wird eingerichtet, Adresse: Paulstraße 4

November 1982 - Der Rat der Stadt beschließt den Neubau der BfL an der Neidenburger Straße.

August 1983 - Die "Filiale" Paulstraße wird von der BfL vollständig übernommen.

November 1983 - Am 25.11.wird der Grundstein gelegt. Vorangegangen ist ein Schülerwettbewerb unter den Steinmetzen für den Grundsteinentwurf.

August 1984 - Rechtzeitig zum Richtfest kommen Feuerungs - und Schornsteinbauer, Trockenbaumonteure und Ver- und Entsorger. Die Schule bekommt eine weitere "Filiale", Brößweg 16, in der der neue Lehrberuf im Umweltschutz der Ver- und Entsorger untergebracht wird.

Mai 1985 - Der (vorerst) letzte Umzug: Ab 22. Mai ist die BfL unter der neuen Anschrift Heegestr.14 zu erreichen.

Unterricht im neuen Schulgebäude

August 1985 - Der Schulbetrieb an der Heegestraße wird aufgenommen. Neu dazu kommen: Rolladen- und Jalousiebauer, Kartografen und Schilder- und Lichtreklamehersteller. Die Schülerzahl beträgt jetzt 1450.

Januar 1986 - Nachdem auch die letzte Umzugskiste ausgepackt ist, kommt der Kultusminister zu Besuch. Mit einem Festprogramm werden die BfL und das Schülerwohnheim in ihren neuen Räumen der Öffentlichkeit vorgestellt.
Juli 1986 - Bei dem von Lehrern, Schülern und Förderverein organisierten ersten Sommerfest an der Heegestraße gibt es neben Musik, Speisen und Getränken vor allem Präsentationen von verschiedenen an der BfL vertretenen Berufen.

Januar 1987 - Neue Berufe müssen her! Der Umweltminister von NRW gibt bei einem Besuch die Einrichtung der Fachschule für Technik mit den Fachrichtungen Abfalltechnik, Wasserversorgungstechnik, Abwassertechnik und Kältetechnik bekannt.
Mit weiteren Bautätigkeiten ist zu rechnen...

März 1987 - Die dreitägige 1. Bundesoffene Fachtagung zum Ausbildungsberuf Ver -und Entsorger findet in der BfL statt.

März 1988 - Bischof Dr. Hengsbach besucht die BfL und informiert sich insbesondere über das Leben der Internatsschüler im Haus Heege.

August 1988 - Die Fachschule für Technik mit den Fachrichtungen Abfalltechnik/Recycling, Wasserversorgungstechnik, Abwassertechnik und Kältetechnik nimmt den Unterricht auf.

September 1989 - Für die ökologische Freiluftlaboranlage wird der Grundstein gelegt. Fertig gestellt sein soll dieses Projekt ein Jahr später : zum zehnjährigen Bestehen der Schule.

Mai 1990 - 62 Techniker der Fachrichtungen Abfalltechnik/Recycling, Wasserversorgungstechnik, Abwassertechnik und Kältetechnik legen ihre Prüfung erfolgreich ab.

1990 - Mit Blick auf die didaktischen Anforderungen in den umwelttechnischen Berufen entsteht das Chemielabor mit Vorbereitungs- und zwei Laborräumen.

1992 - In diesem Jahr haben die Klempner, die Baugeräteführer und die Schornsteinfeger ihre Ausbildung an der Schule aufgenommen.

1993 - Mens sana in corpore sano - unter dem Aspekt einer gesunden Lebensführung zum Wohl aller Arbeitenden wird seit diesem Jahr auf der neu gebauten Sportanlage der Sportunterricht erteilt.

1994 - In diesem Jahr verlässt der langjährige Verwaltungsleiter Herr Werner Sandrock die Schule. Die Ausbildung zum Stuckateur wird der BfL übertragen.

1995 - Die Fachschule für Museumstechnik beginnt ihren Unterricht in Werk- und Klassenräumen am Schloss Lüttinghof. Im gleichen Jahr wird der Erweiterungsbau an der BfL in Betrieb genommen, da die bestehenden Räume durch die wachsende Schülerzahl aus allen Nähten platzen. Gleichzeitig erfolgt die Fertigstellung des Schornsteinfegerlabors.

1996 - Herr Uwe Koch übernimmt die Verwaltungsleitung von Frau Kellerhaus-Koch, die diese Position zwischenzeitlich innehatte.
Neu in die Schule integriert werden die Kachelofen- und Luftheizungsbauer.

1997 - Die Stele, Symbol für die partnerschaftliche Zusammenarbeit im Dualen Ausbildungssystem, wird errichtet und ziert von nun an Schule und Briefkopf der Schule.

1998 - Mit Zuwendungen zur Verbesserung der Ausstattung der Schule in Höhe von 1.0 Mio. DM werden unter anderem das Intranet der Schule eingerichtet sowie die Grundausstattung der Schule u.a. mit Medien im Bereich Messen, Steuern Regeln erweitert. Die Recyclingwerker besuchen vom Sommer an die Schule.

April 1999 - In Anwesenheit des damaligen Bundespräsidenten Herrn Dr. Johannes Rau und der NRW-Schulministerin Frau Gabriele Behler erfolgt unter großer Beteiligung der Vertreter der Kammern und Innungen, der politischen Parteien der Stadt und der mit unserer Schule zusammenarbeitenden Firmen die Umbenennung der Schule in Hans-Schwier-Berufskolleg (HSBK).

2000 - Ein besonderes Jahr für unsere Schule: Gründungsschulleiter Herr Dr. Eckhard Hoffmann wird in den Ruhestand verabschiedet - ein Einschnitt, der mit von ihm initiierten Neuerungen einhergeht.

Der Erweiterungsbau des Gästehaus Heege wird in Betrieb genommen und die Fassadenmonteure besuchen vom Sommer an die Schule. Im September tritt Herr Alfred Breil  (Dezernent der Bezirksregierung Münster) die Nachfolge des scheidenden Schulleiters an.

2001 - Das Schulprogramm des HSBK wird fertig gestellt. Aus UMTS Finanzmitteln werden vier EDV-Räume eingerichtet und vernetzt.

2002 - Die Schule entwickelt ein Medienkonzept. Die Ver- und Entsorgerberufe werden neu geordnet. Die neuen umwelttechnischen Berufe heißen: Fachkräfte für Kreislauf- und Abfallwirtschaft, für Abwassertechnik, für Rohr-, Kanal- und Industrieservice sowie für Wasserversorgungstechnik.
Ein weiterer neuer Beruf an der Schule: der Bodenleger. Die Schilder und Lichtreklamehersteller erhalten einen PC vernetzten Druckraum.

2003 - Nach dem Medienkonzept entstehen fünf neue, vernetzte Computerräume.

2004 - Die Schule nimmt den Beruf des Schädlingsbekämpfers auf.

2005 - Im Schuljahr 2005/2006 wird der neu geschaffene Beruf des Bauwerksmechanikers für Abbruch- und Betontrenntechnik am HSBK implementiert.